Milz-Spleen6 (SP6)

V. i. S. d. P.:
Dr. med. Thomas Braun B. AC.
Mitglied der Redaktion des Journals: Standards und Richtlinien in der chinesischen Medizin
Weiterbildungbefugter Arzt der Bayerischen Landesärztekammer (Akupunktur)

Tel.: 09976/1206
D-92444 Rötz, Praxisklinik (D-Arzt)
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SP6

Akupunkturpunkt SP6
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Sanyinjiao - sān yīn jiāo - 三阴交

Internationale Nomenklatur Milz-Spleen6 (SP6)


* Medial am Unterschenkel
* 3 Cun proximal der Spitze des Innenknöchels
* dorsal der Tibiakante

Besonderheit: Verbindungspunkt (SP, LR, KI)

Traditionelle Indikation: Harmonisiert Magen / Milz, befriedet Leber und stärkt Niere, tonisiert Yin und Blut, reguliert die Menses und unterstützt die Austreibung bei der Niederkunft

[Quelle: www.AkuData.de]

Integrative Medizin (Wirkung)

SP6: Zur Dysmenorrhoe nach Oxytocin-Gabe (Wehenschmerz) finden sich einige Studien: Die Modellierung erfolgte dabei mittels Gabe von Östrogenen und Oxytocin (in einem Fall waren bei tragenden Ratten Wehenschmerz durch Rizinusöl ausgelöst worden - die Dichte an Rezeptoren für Oxytocin im Uterus nimmt bei Trächtigkeit zum Zeitpunkt des Werfens zu). Oxytocin löst (zusammen mit anderen Hormonen wie Östrogenen) Kontraktionen des Uterus aus und leitet damit eine Geburt ein. es wird im Hypothalamus produziert und in der Hypophyse gespeichert und von dort ausgeschüttet.

Wirkung von SP6 bei Wehenschmerz (Oxytocin):
* Allgmein zeigen sich Symptome der Schmerzlinderung,[1324493558-de][1364911074-de][1365006419-de] auch bei tragenden Ratten[1529059139-de]; bei letzteren ähnlich Pethidin.
* Im Uterusgeweben (Myometrium):
** Steigerung Anzahl und Durchmesser der uterinen Mikrogefäße.[1322140318-de]
** Abnahme von Malondialdehyd [1322868205-de]
** Zunahme von beta-Endorphin [1322868205-de]
** Zunahme von Inositoltrisphosphat (IP3) [1322144660-de]
** tendenzielle Zunahme von Hitzeschockprotein 70 [1322868205-de]
* In den korrespondierendenden (lumbalen) Rückenmarksegmenten
** Zunahme von kappa-Opioidrezeptor[1364911074-de], auch bei tragenden Ratten [1529059139-de]
** Steigerung der Expression von Prodynorphin (tragende Ratten [1529059139-de])
* Im periäquaduktalen Grau des Mittelhirns:
** Zunahme von Enkephalin [1364911074-de]
** Zunahme von beta-Endorphin [1364911074-de]
* Im Blut:
** Abnahme von Thromboxan B2 (TXB2) [1365006419-de]
** Zunahme von 6-keto-Prostaglandin F1 alpha (PF1) [1365006419-de]
** Zunahme von Dynorphin (tragende Ratten [1529059139-de])


Dysmenorrhoe nach Oxytocin-Gabe / Wehenschmerz

(3) Dysmenorrhoe nach Östogen- und Oxytocingabe: Momentane Auswirkungen von SP6 auf Inositoltrisphosphat (IP3) im Uterusgewebe bei Ratten mit Dysmenorrhoe.[1322144660-de]

(4) Nachdem bei Ratten mittels Estradiol und Oxytocin eine Dysmenorrhoe ausgelöst worden war, bewirkte SP6 eine signifikante Abnahme von Malondialdehyd und signifikante Zunahme von beta-Endorphin (tendenziell auch von Hitzeschockprotein 70) im Uterusgewebe. Dies kann an der analgetischen Wirkung beteiligt sein.[1322868205-de]

(5) Estradiol Beozoate und Oxytocin wurden verwendet, die Dysmenorrhoe auszulösen. hergestellt. Untersucht wurden die Körperbewegungen und die Uteruskontraktionen der Ratten. Bezüglich der, durch den Schmerz ausgelösten windenden Bewegungen war SP6 LI4 unterlegen. Bezüglich der Uteruskontraktionen waren LI4 und SP6 der Modellgruppe gegenüber signifikant überlegen, der Kontrollpunkt SP10 jedoch nicht.[1324493558-de]

(11) Bei Ratten mit Dysmenorrhoe nach Östogen- und Oxytocingabe lindert SP6 die Schmerzreaktion signifikant. Das geht mit einer ebenfalls signifikanten Hochregulation von kappa-Opioidrezeptor in den (lumbalen) Rückenmarksegmenten und von Enkephalin und beta-Endorphin im periäquaduktalen Grau des Mittelhirns einher. Die Wirkung von SP6 war der von GB39 bei vielen und der eines NAP bei allen Meßparametern (Expression des spinalen kappa-Opioidrezeptors im dorsalen Hinterhorn der Segmente TH13, L1, L2, L6 und S1, Gehalt an Enkephalin und beta-Endorphin im periäquaduktalen Grau des Mittelhirns) überlegen.[1364911074-de]

(12) Akupunktur an den Einzelpunkten SP6, SP10 und GB39, sowie einem NAP konnte den Schmerz einer hormonell ausgelösten Dysmenorrhoe nach Östogen- und Oxytocingabe bei Ratten lindern. Dabei wurden Plasma- Thromboxan B2 (TXB2) herunter- und das 6-keto-Prostaglandin F1 alpha (PF1) hochreguliert. Die Wirksamkeit von SP6 (nicht die der anderen Punkte) zeigte sich dabei, bezogen auf die Abstände der Schmerzreaktion und der Hochregulation von PF1 als signifikant zur unbehandelten Modellgruppe. Signifikante Unterschiede zwischen den behandelten Gruppen fehlten.[1365006419-de]

(23) Bei tragenden Ratten waren Wehenschmerz ausgelöst worden: Dabei zeigten sich die Akupunkturgruppen bezüglich der Schmerzintensität ähnlich wirksam wie Pethidin. Verglichen mit der unbehandelten Gruppe stiegen in den Akupunkturgruppen Dynorphin im Serum, sowie die Expressionen von Prodynorphin und kappa Opioidrezeptoren im Lumbalmark (nicht im zerebralen Cortex). Die Wirksamkeit der Akupunktur (von stark nach wenig) für alle Parameter: SP6 > LI4 > SP6+LI4 > SP10.[1529059139-de]

(29) Untersucht wurde der Einfluß von SP6 und GB39 (+NAP) auf die uterine Mikrozirkulation bei Ratten mit Dysmenorrhoe (ausgelöst durch Estradiol Benzoat und Oxytocin) jeweils einzeln. Dabei zeigte sich, daß besonders SP6 Zahl und Durchmesser der uterinen Mikrogefäße und Kapillaren steigern konnte. Der Punkt war darin insbesondere dem NAP signifikant überlegen. Dieser Effekt kann zur Linderung einer Dysmenorrhoe beitragen.[1322140318-de]


Weiter Themenbereiche:

Analgesie

Der Punkt scheint auch eine gewisse analgetische Wirkung zu besitzen, [1322064682-de][1352424308-de][1455277737-de] eine sichere Aussage ist jedoch mangels Quatität der Studie nicht möglich.

(1) Die analgetische Wirkung manueller Akupunktur (SP6 und ST36 als Kombination und als Einzelpunkte - einseitig) an Ratten, bei denen mittels Ligatur eines Spinalnerven ein chronisches Schmerzsyndrom ausgelöst worden war erbrachte auch SP6 eine gewisse analgetische Wirkung.[1322064682-de]

(7) Die, für eine Narkose genügende minimale alveoläre Konzentration an Halothan konnte durch den Einsatz von SP6 signifikant reduziert werden.[1352424308-de]

(17) In einem entzündeten Muskel führte SP6 zu einer signifikanten Steigerung des dortigen Gehaltes an Interleukin 10, wodurch sich Schmerz und Entzündungszeichen reduzierten. Ein möglicher Mechanismus ist die lokale Veränderung des Phänotyps der dortigen Makrophagen.[1455277737-de]


Hypothalamus-Hypophysen-Ovarien-Achse

(10) Vorbeugende Akupunktur an REN4 und SP6 wirkt auf die Hypothalamus-Hypophysen-Ovarien-Achse (HPO) bei Ratten nach Ovarektomie. Sie bewirkte signifikante Linderung des Abfalls von Östrogen im Uterus und Anstiege des gonadotropinreleasing Hormon (GBRH) im Hypothalamus, das follikelstimulierendes Hormon (FSH) und des luteinisierende Hormon (LH) in der Hypophyse. Diese Einflüsse auf die HPO kann zu der klinisch bekannten Wirkung der Punkte beim klimakterischen Syndrom beitragen.[1364910870-de]

(15) SP6 reguliert die Hypothalamus- Hypophysen- Ovarien- Achse. Dabei reguliert er Östradiol (im Ovar), LH, FSH und GNRH.[1432203363-de]

(6) SP6 aktiviert die Gonadotropin-Releasing-Hormon-Neuronen im Hypothalamus moderat.[1324564967-de]


Fließfähigkeit des Blutes

(2) So konnte gezeigt werden, daß ST36, SP6 und LI4 jeweils zu einer signifikanten Verbesserung der Fließfähigkeit und gleichzeitig auch zur Verminderung der Blutplättchen-Adhäsion führten. PC6 und BL23 zeigten keine vergleichbaren Effekte.[1322141872-de]


Schlaflosigkeit / Depression

(8) Mindere Wirkung von SP6: Die Kombination BL62 und KI6, sowie HT7 regulieren die Expression von Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) und die GABA (A)- Rezeptor (GABAR) Proteine bei an Ratten experimentell hergestellter Schlaflosigkeit (intraperitonele Gabe von PCPA [chlorophenylalanine solution]) signifikant besser als PC6, SP6 und ST36 (obwohl auch mit letzteren drei Punkte behandelte Tiere eine Verbesserung zu unbehandelten aufwiesen).[1364077550-de]

(25) Bei ovarektomierten Ratten sanken nicht nur der Östradiolspiegel in Plasma und Hippocampus, sondern auch Neuropeptid Y (NPY), BDNF (brainderived neurotrophic factor) und sein Rezeptor im Hippocampus und es traten depressive Symptome auf. SP6 (nicht NAP) reduzierte die depressiven Symptome und steigerte NPY, BDNF und dessen Rezeptor im Hippocampus (jeweils Signifikanz). Bezüglich Östradiol löste SP6 keine Signifikanz aus. Wurde vor der Akupunktur ANA12, ein BDNF- Rezeptorantagonist in den Hippocampus injiziert, so wurde die Wirkung der Akupunktur auf NPY (Anstieg) gehemmt.[1563443411-de]

(33) Nach vierstündiger Kälteexposition (- 25 Grad Celsius) über fünf Tage und Injektionen von Östradiol und Oxytocin traten bei Ratten deutliche schmerzbedingte Verhaltensstörungen, sowie Änderungen bei AVP (engl.: arginine vasopressin) (höher in Serum und Uterus; niedriger in Rückenmark und Hypothalamus), sowie seinen Rezeptoren AVPR1A und AVPR1B (höher im Uterus; niedriger in Rückenmark und Hypothalamus) auf (jeweils Signifikanz). Lotrechte manuelle Akupunktur an SP6 linderte die Verhaltensstörungen, senkte AVP (Serum und Uterus) und AVPR1A (Uterus) weniger und steigerte AVP (Hypothalamus) und AVPR1B (Hypothalaus) (jeweils Signifikanz).[1679389321-de]

(31) Nach Ovarektomie erhielten Ratten eine Substitution von Estradiol, Akupunktur an SP6 oder an NAP. Sowohl Estradiol, als auch SP6 (nicht NAP) verminderte die Zeichen depressiven Verhaltens und reduzierte die Marker für oxidativen Streß und Streß am endoplasmatischen Retikulum (beispielsweise Sigma Rezeptor 1, pJNK, ERO1 ähnliches Protein alpha und Calnexin (Syn.: Calreticulin)(jeweils Signifikanz).[1632908992-de]


Blase

(9) Geringe Wirkung von SP6: Bei Hasen, bei denen eine Harnverhalt durch zweistündiges Einbringen von, das Blasenvolumen um das Doppelte übersteigender Kochsalzlösung simuliert worden war, führte BL40 zu einer signifikant deutlicheren Steigerung des Adenosintriphosphatgehaltes (ATP) des Blasengewebes als SP9 und SP6. Bei den beiden letzteren lag der ATP- Gehalt wiederum signifikant über dem bei Einsatz eines NAP.[1364077843-de]

(22) Bei Ratten wurde nach Zystostomie die Blase mit Essigsäure gespült. Dabei zeigten sich anschließend urodynamisch typische Zeichen einer gestörten Blasenfunktion. SP6 (nicht NAP) konnte diese Veränderungen signifikant verbessern (beispielsweise Druck-/Volumenkurve, Blasenkapazität, Detrusordruck, Harnausscheidung und Miktionsrate).[1517588091-de]


Kardioprotektion (Toxin)

(13) SP6 wirkt bei Aconitinvergiftung nicht nennenswert kardioprotektiv.[1395303253-de]


Herz

(16) SP6 wirkt auf die Herzfunktion (Abnahme des linksventrikulären Druckes).[1452525957-de]

(21) Unter simulierter Schwerelosigkeit kam es bei Ratten zu Veränderungen im Myokard (linker Ventrikel). So zeigten sich erhebliche histopathologische Veränderungen und eine signifikante Reduktion von ATPase und eine Zunahme von Lactatdehydrogenase (LDH). Der Einsatz von PC6 und SP6 führte zu eindeutigen Abnahmen der histopathologischen Schäden und von LDH. Unter SP6 stieg ATPase signifikant.[1514448828-de]


Magen

(16) SP6 bewirkt eine Zunahme der Magenmotilität (Druck im Magen).[1452525957-de]


Hypothalamus- Hypophysen- Nebennierenachse

(18) Bei Ratten in simulierter Schwerelosigkeit zeigte sich eine Hyperaktivität der Hypothalamus- Hypophysen- Nebennierenachse. Verglichen mit einer Normalgruppe reduzierten sich dabei ACTH (adrenocorticotrophes Hormon) in der Hypophyse und Serotonin im Hypothalamus jeweils signifikant. Der Einsatz beider Akupunkturpunkte zeigte (verglichen zur Normalgruppe) Rückgänge von CRH (Corticotropin Releasinghormon) und Serotonin im Hypothalmus (SP6 und PC6), sowie einen von CORT (Corticosteron) im Serum (nur SP6). Verglichen zur Modellgruppe sanken im Hypothalmus ACTH (SP6 und PC6), CRH (SP6) und CORT (SP6) (bei den angegebenen Punkten jeweils Signifikanz). In direkten Vergleich beider Punkte war SP6 PC6 bezüglich der Reduzierung von CORT signifikant überlegen. Einflüsse der Punkte auf Dopamin oder Noradrenalin konnte nicht gemessen werden.[1482485325-de]


Sonstiges

(32) Bei Ratten mit Peritonitis nach Injektion von Lipopolysacchariden reduzierte manuelle Akupunktur an SP6 (nicht Scheinakupunktur) in der Peritoneallavage die Anzahl der Entzündungszellen, die vaskuläre Permeabilität, Myeloperoxidase und Tumornekrosefaktor alpha, sowie im Hirnstamm Tumornekrosefaktor alpha und Interleukin 6.[1658245367-de]

(35) Junge männliche Mäuse wurden über 18 Tage für jeweils eine Stunde täglich elektromagnetischer (Handi-)Strahlung (2,4 GHz, 40 mW/cm2) ausgesetzt. Verglichen mit gesunden Tieren zeigte sich anschließend eine deutliche Erniedrigung von Spermienmotilität und Bcl2 (engl.: B cell lymphoma/leukemia-2), bei gleichzeitigem Anstieg von Bax (Bcl-2-associated X protein) und Caspase 3; gleichzeitig traten erhebliche Gewebeschäden am Hoden auf. Manuelle Akupunktur an SP6 während dieser 18 Tage steigerte Spermienmotilität und Bcl2 bei gleichzeitiger Reduktion von Bax und Caspase 3 und verringerte die Gewebeschäden.[1749109519-de]


Kontrollpunkt

(30) Bei Ratten wurde mittels Letrozol eine Ovarialinsuffizienz induziert. Dabei stieg die Anzahl der Follikel im Stadium des Wachstums signifikant. In allen Behandlungsgruppen sank sie signifikant. Die Wirkungen der Einzelpunkte auf andere Meßparameter waren unterschiedlich, synergistische Effekt, wie sie bei der Kombination zu erwarten gewesen wären fehlten jedoch.[1624266825-de]

(34) Mittels Injektion von PSPA (engl.: parachlorophenylalanine) wurde bei Ratten eine Schlaflosigkeit erzeugt. Dabei sanken die Lern- und Gedächtnisfähigkeiten, sowie im Hippocampus die Expressionen von PKA (engl.: cAMP-dependent protein kinase C beta) pCREB (engl.: phosphorylated cAMP-responsive element-binding protein), BDNF (engl.: brain-derived neurotrophic factor) und TrlB (engl.: tyrosine kinase receptor B) und die Geneserate der dortigen Nervenzellen, wobei deren Apoptoserate zunahm (jeweils Signifikanz). Der Einsatz der Kombination DU20, HT7 und SP6 (nicht der Punkte als Einzelpunkte) beeinflußte alle Parameter jeweils signifikant gegenteilig.[1696414710-de]

(27) Mittels Fenclonin waren bei Ratten Schlafstörungen ausgelöst worden. Dabei nahmen nach Gabe eines Barbiturats die Durchschlafdauer ab und die Zeit bis zum Einschlaf zu, sowie im Serum das, das Aufwachen fördernde, Corticosteron zu und Interleukin 1 beta, BDNF (engl.: brain-derived neurotrophic factor), Prostaglandin D2 und das schlaffördernde Melatonin ab (jeweils Signifikanz). Die Kombination DU20, HT7 und SP6 beeinflußte alle Parameter jeweils signifikant gegenteilig.[1599754683-de]

(28) Bei Ratten wurde mittels Letrozol (Femara) ein polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) ausgelöst. Dabei sanken im Blut Östradiol und geschlechtshormonbindendes Globulin (SHBG) und es stiegen Körpergewicht, Gewicht der Ovarien, der Spiegel von Testosteron im Blut, die Expression der Androgenrezeptoren in den späten Follikeln der Ovarien und der freie Androgenindex (molares Verhältnis von Gesamttestosteron zu SHBG). Der Einsatz von REN4 (nicht SP6, ST36 und die Kombination REN4, SP6 und ST36) beeinflußte alle Parameter jeweils signifikant gegenteilig, aber auch bei den anderen Einzelpunktgruppen (SP6 und ST36) und der Kombinationsgruppe fanden sich etliche signifikante Wirkungen.[1601449629-de]

(14) SP6 als Einzelpunkt zeigt sich bei Patienten mit peripherer diabetischer Polyneuropathie nur gering wirksam.[1413216602-de]

(24) Als weniger wirksamer Kontrollpunkt: Bei Ratten war mittels Essigsäure eine hyperaktive Blase ausgelöst worden. Dabei kam es zu signifikant verminderten Miktionsintervallen. Eine tiefe Nadelung an BL33 konnte die Miktionsintervalle signifikant mehr verlängern, als alle anderen Akupunkturpunkte.[1556534083-de]

(26) Als weniger wirksamer Kontrollpunkt: Nach einstündigem Harnverhalt war bei Ratten die Entladefrequenz des Blasendetrusors vermindert. BL33 (weniger SP6 und nicht LI4) steigerte die Entladefrequenz des Muskels, verkürzte das Miktionsintervall, verlängerte die Miktionszeit und reduzierte den intravesikalen Restdruck (jeweils Signifikanz). BL33 war dabei SP6 deutlich überlegen. LI4 zeigte keine Wirkung. Die Art der Stimulation war verglichen mit der Punktauswahl nachrangig.[1564567404-de]


Anatomie

(19) Bei Ratten wurde an SP6 unilateral der Tracer AF 488- CTB (Alexa Fluor 488 conjugated cholera toxin subunit B) injiziert. Nach drei Tagen fand sich diese Substanz dann nicht mehr nur lokal, sondern sie kontrastierte auch sensorische und motorische Neurone in den Vorder- und Hinterhörnern der Segmente L3 bis L6 (besonders L4 und L5). Ein erheblicher Anteil der markierten sensorischen Nervenzellen exprimierte Substanz P, woraus die Autoren auf eine mögliche Bedeutung dieser Nervenzellen für die Übertragung einer Stimulation von SP6 schlossen.[1483518784-de]

(20) Eine Clusteranalyse zur Spezifität von Akupunkturpunkten basierend auf deren Wirkung bei Ratten mit Hirninfarkt zeigte deutliche Unterschiede in der Wirksamkeit der Punkte, bei gleichzeitig fehlender Wirksamkeit von NAP.[1513510286-de]



Quellen:
www.AkuData.de:
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