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Einbindung aus www.Akupunktur-Oberpfalz.de Shangjuxu - shà ng jù xū - 上巨虚
* Am anterolateralen Unterschenkel * 6 Cun distal von ST35 * eine Querfingerbreite (Mittelfinger) lateral der Schienbeinkante Besonderheit: Unterer He- Punkt des LI, Teil des Meeres des Blutes Traditionelle Indikation: Durchfall, Verstopfung, Dickdarm [Quelle: www.AkuData.de] Integrative Medizin (Wirkung)Der Punkt wirkt auf den Gastrointestinaltrakt. Dabei scheint seine Wirkung auf den Dünndarm geringer zu sein, als auf Magen und Dickdarm.Gastro- Intestinale Motilität (2) LI11 steigert die Magenmotilität (MM) bei Ratten. Dabei waren die Tiere unter Normal- und unter Hungerbedingungen untersucht worden und LI11 auch in Kombination verglichen worden. Es zeigten sich spezifische Wirkungen der Punkte: ST25 hemmt die MM, während LI11 und ST37 sie anregen. Die Paarbildung zeigte folgendes Ergebnis: Die Zweiergruppe ST25 + ST37 reduziert die MM, LI11 + ST37 stimuliert sie und LI11 + ST25 zeigt keinen erkennbaren Effekt.[1390324400-de] (6) ST37 steigert die Motilität des Jejunums bei Ratten mit Obstipation und Diarrhoe. Auch der im Jejunums vorherrschende Subtyp cholinerger muskarinartiger Rezeptoren (M2) spielt dabei eine Rolle[1516445656-de] (9) Bei Mäusen mit Obstipation beschleunigte ST37 die Darmpassage, verkürzte die Defäkationszeiten und normalisierte die Expressionen von PGP9.5 (UCHL 1) und nNOS in Jejunum, Ileum und dem proximalen Plexus myentericus des Colons.[1531043545-de] (12) Bei normalen und zwei genetisch veränderten Gruppen (Wildtyp, beta1/2- und M2/3- Rezeptor- Knockout) von Mäusen wurden die Einflüsse von ST25 und ST37 auf die Motilität des gastrointestinalen Traktes verglichen. Dabei zeigte sich, daß die M2/3- Rezeptoren für die Zunahme der gastrointestinalen Motilität und der damit verbundenen Beschleunigung der Transitzeit durch ST37 erforderlich sind und die beta1/2- Rezeptoren für die hemmenden Einflüsse von ST25 notwendig sind.[1562077805-de] Dickdarm (1) Alle Punkte der Kombination ST25, ST37 und REN12 können als Einzelpunkte, aber am besten in Dreier-Kombination Schäden der Dickdarmschleimhaut (durch Säure) lindern.[1364049537-de] (5) Bei Ratten, bei denen ein Reizdarmsyndrom mit Obstipation erstellt worden war, zeigte sich der Stuhlgang härter mit weniger Wassergehalt und es stiegen die Expressionen von CGRP (calcitonin gene-related peptide) und SP (Substanz P) in Darmgewebe. Nach Einsatz von ST37 oder BL25 verbesserten sich alle Parameter Unterschiede jeweils signifikant. Signifikante Unterschiede zwischen ST37 und BL25 fehlten.[1481368520-de] (7) Nach kolorektaler Aufdehnung fanden sich bei Ratten die Schmerzreaktionen, sowie die Expression von Corticotropin- Releasing Hormon (CRH) in Colon, Rückenmark und Hypothalamus signifikant gesteigert. ST37 senkte alle Parameter signifikant. Elektrostimulation war dabei den einfachen, unstimulierten Setzen von Nadeln am gleichen Punkt deutlich überlegen.[1524842677-de] (8) Bei Ratten mit Verstopfung steigerten LI11 und ST37 den Wassergehalt des Stuhles, die Stuhlgangsfrequenz, sowie die Expressionen von Tryptophanhydroxylase (TPH) im Dickdarmgewebe und Serotonin (5HT) in Stuhlgang und Dickdarmgewebe und senkten die Magen- Darmpassagezeit.[1529405788-de] (11) Bei Ratten mit Reizdarmsyndrom kam es zu viszeraler Überempfindlichkeit, Steigerungen der Reizantworten der WDR- Neuronen in den spinalen Hinterhörnern (L1 bis L3), der Mastzellaktivität im Dickdarm und der dortigen Expressionen von Serotonin und seiner Rezeptoren 3 und 4 (5HT3R und 5HT4R) wurden erfaßt. In allen Behandlungsgruppen (Elektroakupunktur mit 1mA oder 3mA und Moxibustions mit 43 Grad Celsius oder 46 Grad) zeigten sich signifikante analgetische Wirkungen, Moxibustion mit 46 Grad zeigte sich am wirksamsten.[1549293812-de] (13) Verbesserung einer Colitis durch Aktivierung der dorsalen cholinergen vagalen Nervenzellen durch Akupunktur: Bei Ratten war mittels Dextransulfat Natrium eine Colitis ausgelöst worden. Dabei zeigte eine Kontrastierung mittels Evans Blue Zeichen einer Aktivierung von ST37. Im Rahmen der Colitis kam es Erniedrigungen der mechanischen und thermischen Schmerzschwelle, deutliche Gewebeschäden im Colon, deutliche Krankheitszeichen, sowie Anstiegen der Anzahl aktivierter Nervenzellen in den oberflächlichen Laminae 1 und 2 der dorsalen spinalen Hinterhörner von L4 bis L6, sowie der ChAT- positiven Neuronen im dorsalen motorischen Nukleus des Hirnstamms (jeweils Signifikanz). Akupunktur reduzierte die Parameter jeweils gegenteilig signifikant.[1676621169-de] Kontrollpunkt (3) Eine viscerale Hypersensibilität (erzeugt mittels Zymosan) bei Mäusen wurde durch die ST37 (und auch durch die Einzelpunkte ST25 und ST36) besser gelindert als durch LI11 und BL25 und durch die wiederum besser als durch BL32. Auch bewirkte Akupunktur eine Herunterregulation der Expression von cFOS in Gyrus cinguli (Pars anterior - Brodmannareal 24), Hypothalamus, spinalem Hinterhorn und kolorektal. Die Autoren schlossen daraus, daß die Punkte auf dem Magenmeridian die viscerale Hypersensitivität am deutlichsten linderten und das Modell der kolorektalen Hypersensitivität erstellt mittels Zymosan als solches geeignet ist, die Interaktionen zwischen Hirn und Darm zu simulieren (Hirn- Darm- Achse).[1472225179-de] (4) Ratten wurden mit Cysteamin belastet. Dabei entstanden Ulzera duodeni. Gleichzeitig stiegen die Serumspiegel der proinflammatorischen Faktoren Interleukin 1 P (IL1), Tumornekrosefaktor alpha (TNF) und High- Mobility Group Protein B 1 (HMGB) und es sank die Expression des Nikotin Acetylcholin- Rezeptors alpha 7 (nAchR) im Gewebe des Duodenums (jeweils Signifikanz). Nur ST39 und ST36 (nicht ST37) konnten alle genannten Veränderungen signifikant verbessern.[1477558066-de] (10) Bei Ratten mit Schädigungen der Magenschleimhaut infolge Streß reduzierte ST37 (war dabei jedoch ST36 unterlegen) des Ausmaß der Schleimhautschäden (Ulcusindex), Interleukin 1beta im Serum (IL1) und HMGB1 (high mobility group protein 1) in der Schleimhaut. Gleichzeitig reduzierte er (ebenfalls in der Schleimhaut) die Expression von nAchRa7 (alpha 7 nicotinic acetylcholine receptor).[1533376247-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
NOTA BENE:Bei Ratten wurden mit hoch fetthaltiger Fütterung und einem Medikament, das die Bauspeichedrüse schädigt eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ausgelöst. ST37 zeigte dabei nachweisbare Effekte, war jedoch ST25 unterlegen, besonders bezüglich Betazellfunktion, Insulinsensitivität und autonomer Regulation des Pankreas.Zusammenfassend ST37 und ST25 verglichen: Beide Akupunkturpunkte verbesserten die Folgen des Diabetes signifikant gegenüber der unbehandelten Modellgruppe. Bei manchen Meßparametern waren beide Punkte weitgehend gleichwertig, aber ST25 beeinflußte jedoch zusätzlich Endpunkte der Betazellfunktion, Insulinsensitivität und pankreatischen autonomen Innervation, die unter ST37 nicht signifikant verändert waren. |
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